Waschnüsse

Aus Langhaarwiki
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Die Nüsse des Waschnussbaums (Sapindus mukorossi) eignen sich aufgrund ihres Saponingehalts nicht nur zum Waschen von Wäsche, auch die Haare kann man damit waschen. Wie bei vielen Naturwaschmitteln ist es auch hier so, dass der shampoo-typische Duft und Schaum fehlen und dass die Anwendung etwas eigenwillig ist.

Inhaltsverzeichnis

Grundrezept

(passt in eine leere Spüli-Flasche, reicht für etwa zwei Haarwäschen)

Herstellung

Die Waschnusshälften werden etwas zerpflückt und in eine leere Kunststoff-Flasche (z.B. eine alte Spülmittelflasche) gegeben, dann kommen die Säure und Wasser dazu, dann lässt man das Ganze ein bis zwei Tage stehen, bis es schön durchgezogen ist und eine teebraune Farbe angenommen hat. Man muss den Sud nicht aufkochen, wenn man die Waschnüsse klein genug zerbröselt hat. Die Haltbarkeit beträgt etwa eine Woche im Kühlschrank.

Das Haarewaschen

Wie bei vielen anderen Langhaar-Waschmethoden behandelt man auch hier nur die fettigen Haaransätze, während die Haarlängen durch das abgespülte Haarwaschmittel sauber werden.

Die Waschnuss-Brühe tröpfelt man sich auf die nassen Haaransätze und gezielt auf die besonders fettigen Stellen (wie zum Beispiel die Schläfen). Dabei schön nach oben schauen, denn das Zeug brennt in den Augen ;-) Am besten lässt man es wenige Minuten einwirken, die Haare sollten sich dann quietschig und vielleicht etwas klebrig-hart anfühlen, also ein Durchkämmen mit Waschnuss-Sud in den Haaren sollte unmöglich sein. Mit ein bisschen Gefühl merkt man, ob man alle fettigen Stellen erwischt hat. Danach muss man den Waschnuss-Sud sehr gründlich ausspülen. Aber auch hier merkt man, wann der Sud richtig ausgespült ist. Eine saure Extra-Rinse ist durch die Säure im Waschnuss-Sud nicht mehr nötig.

Abwandlungen des Grundrezeptes

Weblinks

[LHNW] einfaches Waschnuß-„Shampoo”

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