Kakaobutter
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Allgemeines
Kakaobutter ist das Fett der Samen der Kakaopflanze, das durch Pressung der Kakaomasse (sogenannte Pressbutter) oder durch Extraktion mit Lösungsmitteln (Extraktionsbutter) gewonnen wird. Außerdem gibt es noch die sogenannte Expeller-Kakaobutter, sie wird mit Schneckenpressen aus ungeschälten Kakaobohnen und -schalen gepresst.
Kakaobutter wird sowohl als Speisefett als auch als Bestandteil von Kosmetika verwendet.
Im Handel findet sich native und raffinierte Kakaobutter in unterschiedlicher Form. Neben Kakaobutter am Block gibt es Pellets und Pulver. Kakaobutter hat einen Schmelzbereich von 32-36 °C. Unterhalb dieses Schmelzbereiches ist sie hart und spröde. Native Kakaobutter duftet stark nach Kakao/Zartbitterschokolade, raffinierte Butter ist weitestgehend geruchlos oder duftet nur zart nach Kakao.
Kakaobutter ist ein niedrigspreitendes und nicht trocknendes Fett.
INCI
Theobroma cacao
Zusammensetzung
- Stearinsäure (ca. 30–37 %)
- Ölsäure (ca. 30–39 %)
- Palmitinsäure (ca. 23–31 %)
- Linolsäure (ca. 2–5 %)
- Carotinoide
- ca. 0,4 % Unverseifbares (darunter Phytosterole, u. a. β-Sitosterol, Stigmasterol und Campesterol)
Verwendung
Kakaobutter macht die Haut weich und ist bei strapazierter und trockener Haut ideal. Zusätzlich zu den pflegenden Eigenschaften verleiht Kakaobutter dem Haut- oder Spitzenbalsam eine festere Konsistenz. Kakaobutter wird gerne zusammen mit Sheabutter verwendet. In einigen Rezepten kann Kakaobutter als Ersatz für Sheabutter verwendet werden.
Rezepte mit Kakaobutter